Gemeinderäume

Unsere Gemeinderäume befinden sich im Pfarrhaus Dersekow sowie im ehemaligen Görminer Pfarrhaus. Aus allen Generationen nehmen hier zahlreiche Gruppen ihre festen Treffzeiten wahr. Während der Wintermonate finden unsere Gottesdienstfeiern in diesen gut heizbaren Räumen statt. Angegliedert sind kleine Küchenräume und Toiletten. Auf Nachfrage können die Räume auch von Dritten genutzt werden. 

 

Einweihung unseres Evangelischen Gemeindezentrums Görmin

 

Am 12. November 2017 war es nach arbeitsamen und aufregenden Wochen endlich soweit – die Einweihung unseres neugestalteten Gemeinderaumes wurde gefeiert.

Zuvor wurden Wände und Decken nicht nur mit einer neuen Farbe versehen, sondern mit Putz und Platten neu gestaltet. Ob es nun die verdeckte Leinwand oder die nicht ganz geraden Wände waren, so manches knifflige Problem musste gelöst werden. Dafür ein herzliches Dankeschön an Herrn Sägebrecht und seine Malerfirma aus Trantow. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an Herrn Wolfgang Reimer und seine Elektrofirma aus Görmin für ihre Arbeiten, denn mit der nun installierten Beleuchtungsanlage haben wir viele Möglichkeiten unseren Raum immer ins richtige Licht zu setzen und gleichzeitig mit Beamer und Lautsprecher sind wir für alle Fälle gerüstet. Mit viel Zeit und Engagement haben sie dazu beigetragen, dass unser Raum zu so einem Schmuckstück geworden ist.

Ein besonderer Blickfang ist natürlich die neue Schrankwand. Unsere Vorstellungen von der Schrankwand wurden von der Tischlerei R. Wandt aus Jarmen termingerecht und in ausgezeichneter Weise umgesetzt. Wir bedanken uns ganz herzlich.

Das Herzstück unseres Raumes ist jedoch zweifellos die Altarplatte. Die Tischlerei Adelheid Heiser aus Loitz hat sie für uns aus Ahornholz angefertigt. Eine qualitativ hochwertige und mit viel Fingerspitzengefühl ausgeführte Arbeit, galt es doch diese im wahrsten Wortsinn „schwere Arbeit“ in die runde „Ecke“ einzupassen. Unseren herzlichen Dank für das schöne Stück.

Nachdem alles fertiggestellt war und von Frau Scheffler und Frau Pooch dankenswerterweise alles wieder blitzblank geputzt wurde, konnte der Festgottesdienst gefeiert werden. Er begann mit dem Hereintragen der Altargeräte, um die Leere auf der Altarplatte zu füllen. Dazu gab es einige Einführungssätze:

Altarbibel
Ich bringe die Bibel zum Altar und lege sie in dessen Mitte. Die Bibel orientiert und stärkt uns im Glauben. Sie gibt uns den Trost, den wir uns nicht selber spenden können. Bei unserer Bibel handelt es sich um die Lutherbibel 2017. Ihr Text erinnert uns an die bleibende Aufgabe der Erneuerung der Kirche. Unsere Altarbibel ist aufgeschlagen, damit jeder darin lesen kann.

Das Kreuz
Ich bringe das Kreuz zum Altar. Es bildet seinen höchsten Punkt.
Es erinnert uns: Christus wurde gekreuzigt. Er ging durch den Tod und wurde auferweckt von den Toten. Die Schuld der Welt ist abgetragen, Versöhnung und Frieden sollen verkündet und Wirklichkeit werden.

Leuchter
Wir bringen die Leuchter zum Altar. Gott sprach: Es werde Licht. Christus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Die Kerzen vereinen das Materielle und das Immaterielle: Sie erinnern uns an die Verbindung Gottes mit der Welt.

Blumenvasen
Wir bringen die blumengeschmückten Vasen zum Altar. Christus verwies auf die Blumen des Feldes und damit auf die Schönheit der Schöpfung, auf Gott als Erhalter des Lebens. Die Blumen sagen uns: Für uns ist gesorgt, jenseits aller Sorge.

Antependium
Ich bringe das Antependium zum Altar. Fünf Altarbehänge wechseln sich in jedem Jahr ab. Ihre unterschiedlichen Farben erinnern an die Kirchenjahreszeiten. Zu Weihnachten und Pfingsten, zum Reformations- und Kirchweihtag, ist es rot. Rot ist die Farbe des Heiligen Geistes und der Liebe. Rot symbolisiert die Freude des Festes.

Viele waren zum Festgottesdienst gekommen, mehr als wir erwartet hatten. Mit ein wenig Improvisation klappte jedoch alles. Zusätzliche Stühle wurden geholt und die Türen zum Flur weit geöffnet, damit alle einen Platz finden konnten. Es war eine berührende Überraschung, dass sich über siebzig Menschen auf den Weg zu uns nach Görmin gemacht haben, um den neuen Raum in Gebrauch zu nehmen. Besonders hat uns gefreut, dass auch unser Propst Gerd Panknin mit dabei war und wir alle gemeinsam den Festgottesdienst feiern konnten. Im Anschluss gab es bei Kaffee und Kuchen im Bürgerhaus noch viele Gespräche und Begegnungen.

Wenn sie unseren Raum noch nicht kennen und neugierig geworden sind, kommen sie zu einer unserer Veranstaltungen. Sie sind ganz herzlich eingeladen.

 

Einweihung Gemeinderaum 1 Görmin              Einweihung Gemeinderaum 2 Görmin  

Einweihung Gemeinderaum Görmin